Die Bäume tragen den ersten Schnee in diesem Winter, dessen schwere Last die Äste aushalten.

Die Vögel sind davon in den Osten ans schwarze Meer. Wie gern ich dort sein würde. Oder in Bukarest. Nur nicht hier. Obwohl sie mir so bekannt ist, gelingt es mir nicht, die Kälte zu malen. Ich bringe sie nicht zu Papier. Vielleicht haben sie ja Recht, wenn sie sagen, es liegt mir nicht. Und trotzdem kann ich nur so meine Gefühle zeigen, die ich verstecke wie meine Zeichnungen: unter den Dielen, der Matratze, hinter dem Schrank. Es gibt genug Verstecke.

„Hör‘ auf mit diesem Blödsinn. Kümmer‘ dich lieber um deine Geschwister. Glaubst du, du kannst mit dieser Malerei Geld verdienen?“

„Die Vorwürfe machen mir nichts mehr aus“, würde ich gerne sagen. Aber das stimmt nicht.